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Schwerer Stand für FTV bei Mannschafts-Blitzmeisterschaft

Mit zwei Viererteams, aber ohne Spieler aus der ersten Mannschaft traten wir bei der Mannschafts-Blitzmeisterschaft des Bezirks Frankfurt an. 14 Mannschaften kämpften im Saalbau Bockenheim um den Titel des Bezirksmeisters. Viele Mannschaften waren extrem stark besetzt. Gießen z.B. trat mit einem IM und zwei FMs an und Brett vorm Kopp war großteils mit Oberliga-Spielern bestückt. Erwartungsgemäß hatten beide FTV-Teams einen schweren Stand und so ging es bald nur noch darum, ob die Erwachsenen-Mannschaft oder die Kinder-Truppe die Nase vorn haben würde. Am Ende landeten FTV 1 (Dominik, Hendrik, Dirk und BvKler Frank Geißelmann, der für den kurzfristig verhinderten Uli Fischer eingesprungen war) und FTV 2 (Peter, Murat, Bao und Philipp) einträchtig nebeneinander auf den Plätzen 12 und 11 (!). Vielleicht gibt es bei der Einzel-Blitzmeisterschaft des Bezirks am 10. März positivere Ergebnisse für den FTV zu vermelden...

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. Februar 2012 um 21:49 Uhr
 

5. Spieltag voller Emotionen

Der 5. Spieltag der Saison stand unter besonderen Vorzeichen. Vor Rundenbeginn überreichte Martin Ottmann einen mit 1000 Euro dotierten Föderpreis der Deka-Bank für unsere Jugendarbeit an den FTV-Vorsitzenden Dr. Gerd Kindleben. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an unseren Spieler Martin für seine Initiative! Zu Ehren unserer Gäste aus Gernsheim hatte die Mutter von Lars ein reichhaltiges Büffet vorbereitet. Schade, dass die festliche Stimmung durch einen unerfreulichen Vorfall gestört werden sollte. Dazu später mehr.

In der Verbandsliga Süd spielte unsere erste Mannschaft gegen den SK Gernsheim. Fast ein Freundschaftsspiel, denn schon seit einigen Jahren nimmt unser Verein am Jugendopen Gernsheim teil und man kennt sich auch von den Hessischen und Deutschen Meisterschaften.

Am ersten Brett kam Ludger in ein etwas schlechteres Endspiel, das er durch präzises Spiel und einen kleinen Fehler seines Gegners gewann. Ingo kam glänzend aus der Eröffnung und war sich nach der Partie nicht sicher, an welcher Stelle sich sein Vorteil verflüchtigt hatte. Am Ende musste er alle Figuren opfern, um sich mit der Dame ins Dauerschach zu retten. Josip konnte zwei verbundene Freibauern bilden, von denen einer ihm eine Dame und damit den vollen Punkt einbrachte. Martin wurde mit einer unkonventionellen Eröffnung konfrontiert, konnte die Probleme am Brett jedoch lösen und einigte sich mit seinem Kontrahenten auf Remis. Grover geriet durch ein Qualitätsopfer seines Gegners in eine schwierige Lage. Sein König blieb ihm Zentrum stecken und nach einem falschen Damenzug war die Partie vorbei. Bei Michi war die Lage unklar. Beide Seiten verfügten über einen weit vorgerückten Freibauern, aber wegen Michis schwacher Grundreihe war der gegnerische Bauer schneller am Ziel. Damit stand es 3:3 bei zwei noch laufenden Partien. Paul hatte eine aussichtsreiche Stellung mit zwei gesunden Mehrbauern und Entwicklungsvorsprung nach und nach ausgeglichen und leider erst nach dem Turmtausch bemerkt, dass er über den falschen Läufer verfügt und seinen Randbauern nicht verwerten kann. Bei Lars wurde ein remises Endspiel so lange am Leben erhalten, bis klar war, dass keiner von beiden Anstrengungen unternahm, die Partie noch zu verlieren und folgerichtig einigte man sich auch hier auf Remis, so dass es zu einem versöhnlichen 4:4 gegen unsere Gernsheimer Freunde kam.

Die zweite Mannschaft ist in dieser Saison vom Pech verfolgt. Schon wieder eine denkbar knappe und dazu noch unglückliche Niederlage (3,5:4,5) gegen den SV Frankfurt Nord. In den letzten vier Spieltagen steht uns ein harter Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga bevor.

Die dritte Mannschaft setzte ihren Siegeszug mit einem 6,5:1,5 gegen die Mannschaft von Makkabi II in der Bezirksklasse fort und hat nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Bei 4 Mannschaftspunkten und 11,5 Brettpunkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Fechenheim zwei Spielrunden vor Saisonende darf man sich guten Gewissens schon jetzt über den Aufstieg in die Bezirksliga freuen. Bei dieser Begegnung kam es auch zum eingangs erwähnten Vorfall, als ein Spieler von Makkabi nach zweimaliger (!) Handybenutzung den Partieverlust nicht akzeptieren wollte, seinen Unmut darüber ohne Rücksciht auf die laufenden Partien lautstark kundtat und erst nach einigem Zureden bereit war, den Spielsaal zu verlassen. Besagter Spieler war bereits nach der ersten Handybenutzung vom Mannschaftsführer der dritten Mannschaft darauf hingewiesen worden, dass die Benutzung eines Handys während der Partie laut FIDE-Regeln automatisch zum Partieverlust führt und gebeten worden, sein Handy auszuschalten. Die Partie wurde aus Kulanzgründen fortgeführt und erst bei der zweiten Handybenutzung als verloren gewertet. Dabei ging es uns nicht darum, einen Punkt zu holen, den wir beim aktuellen Spiel- und Tabellenstand (s.o.) gar nicht benötigten, sondern darum, gewisse Standards in Bezug auf Regeleinhaltung und respektvollem Umgang zu gewährleisten.

Unsere vierte Mannschaft gewann 5:1 gegen Friedberg IV und beendet damit die Saison auf einem Aufstiegsplatz. Einen herzlichen Glückwunsch an unsere Kleinsten!

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 17:40 Uhr
 

Untergrombach Open 2012

Untergrombach 2012 von Uli Fischer

Das Turnier in Untergrombach ist mittlerweile zu einer Tradition für uns geworden.
Fünf Frankfurter Schachspieler fanden dieses Jahr den Weg in die badische Provinz. Unterstützt wurde die hessische Delegation von Spielerfrau und Edelfan Sarah-Lisa. Hier die Leistungen unser Spieler im Überblick:

Paul Krzesinski (4S, 1R, 2N, Platz 13 von 60)
Paul musste in der zweiten Runde gegen einen schwächeren Gegner die Waffen strecken. Allerdings gelang es ihm im Anschluss, das Feld von hinten aufzurollen und sich an die vereinsinterne Tabellenspitze zu setzen. Er verfehlte den Rating-Preis nur knapp, seine DWZ bleibt in etwa unverändert.

Uli Fischer (3S, 2R, 2N, Platz 24 von 60)
Mit 0,5 aus 3 erwischte ich einen Stolperstart in das Turnier, den halben Punkte holte ich auch noch gegen einen schwächeren Gegner. Allerdings kehrten Glück und Schachverständnis rechtzeitig zu mir zurück. Am Ende konnte ich mich über ein ordentliches DWZ-Plus von ca. 35 Punkten freuen, den Rating-Preis verfehlte ich nur wegen der schlechteren Buchholz-Wertung.

Hendrik Raab (1S, 3R, 3N, Platz 47 von 60)
Seinen Titel als Remis-König konnte Hendrik in diesem Jahr nicht verteidigen, ein einziges Kurz-Remis war einfach zu wenig. Dennoch war es ein insgesamt ordentliches Turnier für ihn, am Ende stand ein kleines DWZ-Plus. Und dies trotz seines zum großen Teil  erneuerten Eröffnungsrepertoires, das er auch noch gegen ausschließlich stärkere Spieler anwenden musste.

Dominik Storch (1S, 3R, 3N, Platz 55 von 60)
Dominik verwöhnte seine Fans wie so häufig mit stark ausbaufähiger Schachkunst. Eine lange Zeit mögliche Niederlage in der siebten Runde hätte sogar den letzten Platz bedeutet, konnte aber noch abgewendet werden. Dominiks Higlight war seine Partie gegen Klaus Schröder. Leider ist er nicht Batman, weswegen die Partie letztlich mit einer Punkteteilung endete. Somit blieb Klaus auch in seiner insgesamt fünften Partie gegen ein FTV-Mitglied unbesiegt.

Uli Euler (3S, 2R, 2N, Platz 35 von 84)
Nicht wirklich zufriedenstellend, nicht wirklich enttäuschend. So lautete das Fazit unseres einzigen Spielers, der sich für das B-Open (bis 1800 DWZ) angemeldet hatte. Gegen die schwächeren Gegner gab Uli nur einen halben Punkt ab, gegen die stärkeren Gegner konnte er leider nur ebensowenig gewinnen. Eine Partie sorgte bei uns für viel Spaß. Angesichts seines Material- und Positionsvorteils konnte er sich sogar den Unsinn erlauben, gegen seinen Gegner gezielt auf ein ersticktes Matt hinzuarbeiten. Diese Partie hätte es verdient, in die Schachgeschichte einzugehen! ;-)


Besondere Erwähnung verdient noch der Dreikönigstag, an dessen Nachmittag das Open wie jedes Jahr pausierte. Dominik und Uli Euler nahmen am Blitzturnier teil. Wegen der starken Konkurrenz war an einer der vorderen Plätze leider nicht zu denken; dennoch schlugen sich unsere beiden Recken beachtlich. Hervorzuheben ist an dieser Stelle besonders Dominiks Sieg gegen IM Klundt. Dieser wollte nach der Partie Dominiks schachliche Überlegenheit leider nicht anerkennen, sondern moserte stattdessen über dessen Eröffnungswahl. „Sie wissen, dass Sie in einer Verlustvariante gewonnen haben!“ Nein, lieber Klaus. Gegen schwache Spieler ist jede Stellung gewonnen! ;-)
Währenddessen unternahmen die übrigen (Sarah-Lisa, Paul, Hendrik und ich) einen Ausflug ins benachbarte Karlsruhe. Nach einem Spaziergang durch den Schlosspark kehrten wir ein in unser alljährliches Stammlokal „Stövchen“, wo leckeres Kräusen-Bier ausgeschenkt wird. Paul und mir verleihte dieser Abend neue Kräfte (jeweils 2,5 Punkte aus den letzten drei Partien), während man dies bei Hendrik angesichts seiner 0,5 Punkte nicht behaupten kann.


Also dann, liebe Schachfreunde in Untergrombach, wir sehen uns nächstes Jahr wieder!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Januar 2012 um 11:46 Uhr
 

10. Platz bei der DMM in der U10

Zum zweiten Mal wurde Ende des Jahres 2011, genauer gesagt vom 27.-29. Dezember, eine Offene Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in der U10 ausgetragen. Spielort war das 4 Sterne Mercure Hotel in Lüdenscheid, welches den Charme der 70er Jahre versprühte. Als amtierender Vize-Hessenmeister in dieser Altersklasse und einigen aufstrebenden Talenten fühlten wir uns gewappnet, uns der Herausforderung zu stellen. Während die ersten 3 Bretter durch Michel Fuhrmann, Maximilian Walk und Leonardo Meyer dauerhaft besetzt werden sollten, war für Brett 4 ein Wechsel zwischen Aleksandar Stankoski und Jens Albrecht geplant. Eine gute Idee vom Gastgeber war das zeitgleich angebotene Ersatzspielerturnier, so dass niemand spielfrei bleiben brauchte. Auch hier wurde mit 60 Minuten Bedenkzeit gespielt.

 

Gesetzt waren wir an Platz 14 – bei 26 teilnehmenden Teams, wobei die DWZ in der U10 zwar sicherlich eine Tendenz angibt, aber auch noch nicht derart aussagekräftig wie bei den Älteren ist. Wer sich mit dem Auslosungsmodus des Schweizer-Systems auskennt, weiß, was das bedeutete: In Runde 1 durften wir gleich gegen den Turnierfavoriten aus Magdeburg ran! Während Leonardo aus der Eröffnung heraus bereits einige Probleme aufs Brett bekam, standen wir an allen anderen drei Brettern nach einer gespielten Stunde mindestens ausgeglichen, teils auf Gewinn. Michel und Aleks gelang es dann auch tatsächlich, für die große Überraschung in Runde 1 zu sorgen, beide konnten ihre Gegner spielerisch verdient am Brett schlagen. Es blieb die Partie von Max, der aus dem Zweispringerspiel heraus eine interessante und aktive Stellung zu verwerten versuchte. Umso mehr Zeit verging, desto mehr konnte sein Gegner sich jedoch langsam aus der Umklammerung befreien und erreichte dann im Endspiel durch den von Max geopferten Bauern einen Vorteil, wobei beide Spieler nur noch wenig Rest-Bedenkzeit hatten. Knapp musste Max zum Ende die Segel streichen. Doch dieses 2:2 gegen den späteren Deutschen Meister war sicherlich eine starke Mannschaftsleistung!

 

In den folgenden Runden spielten wir gegen die gesamte Spitze des Turniers. Unsere Gegner landeten am Ende auf den Plätzen 1, 2, 3, 4, 7, 13 und 19. Unsere Punkte waren also wirklich hart erarbeitet, so gelang uns nicht nur gegen den Deutschen Meister ein Unentschieden, sondern wir konnten u.a. auch als einzige Mannschaft gegen den Zweitplatzierten gewinnen und erreichten gegen die viertplatzierten Gütersloher eine Punkteteilung. Ein Grund für diese unglaublich starken zugelosten Gegner (wann spielt man schon gegen die vier Top-Teams…) war natürlich auf der einen Seite schon ein wenig Lospech (oder Losglück, wie man will). Vor allem aber war es eine Folge des unglaublich guten Spiels unserer Kinder über ganz weite Strecken des Turniers.

 

Und hätten nicht, hättten nicht die beiden sehr unglücklichen Niederlagen zu Buche gestanden, wer weiß wo wir gelandet wären. Unsere erste Niederlage erwischte uns in Runde 4 gegen Balu-Weiß Stadtilm. Wir verloren 1:3, u.a. da bei Jens am vierten Brett, 2 Züge bevor er mit seiner Mehrdame Matt setzen konnte, das Blättchen fiel. Und diese Zeitnot kam leider auch noch dadurch zustande, dass unser Jüngster zum einen vergaß, dass er in den letzten 5 Minuten nicht mehr mitschreiben brauchte und zum anderen irrtümlicherweise im Gedächtnis hatte, dass er noch Zeit hinzu bekäme… Am Ende bekam Jens einen Fairplay-Preis ausgehändigt, eine nette Geste des Gastgebers.

Die zweite Niederlage in Runde 6 gegen die am Ende drittplatzierten Gütersloher war noch deutlich unglücklicher aus unserer Sicht: Während Brett 4 offen und umkämpft war, hatten wir an den Brettern 1-3 klare Gewinnstellungen, teils mit Mehrfigur auf dem Brett. Doch wie es dann immer so kommt, statt einen spielerisch verdienten Sieg einzufahren, führten nicht unbedingt notwendige taktische Fehler dazu, dass lediglich Michel an Brett 1 gewinnen konnte.

Diesen beiden näher beschriebenen unglücklichen Niederlagen standen viele verdiente Siege und Mannschafts-Unentschieden gegen wirklich starke Gegner zu Buche. In den Top Ten zu landen ist sicherlich ein Erfolg, mit dem man sehr zufrieden sein kann. Vielmehr Zufriedenheit ergibt sich aber aus den starken spielerischen Leistungen gegen die besten Mannschaften Deutschlands! Hierzu ergibt ein Blick auf die Fortschrittstabelle zum Schluss des Turniers dass eine noch bessere Platzierung durchaus nicht unverdient gewesen wäre.

 

Alle Teilnehmer können stolz auf ihre gezeigten Leistungen sein!

 

Und eigentlich nicht zuletzt sollte erwähnt werden, dass die Fünf während der drei Tage viel Spaß auch in der Freizeit hatten und sich gut miteinander verstanden haben. Nur in einem funktionierenden Team ist ein solches positives Mannschaftsergebnis möglich. Neben einem Besuch des Spieleparks „Tommywood“ war ein Highlight sicher auch das Blitzen gegen den Großmeister Sebastian Siebrecht (vgl. Photos).

 

Ergebnisse, Tabellen und weitere Fotos findet man unter: http://www.dmm-u10.de

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. Januar 2012 um 14:55 Uhr
 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft U10

Vom 27. bis 29. Dezember findet in die Lüdenscheid die diesjährige Offene Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der U10 statt. Wir sind mit einer Mannschaft am Start, die vom DWZ-Schnitt aus gesehen in der Mitte des Tableaus angesiedelt ist. Potential und Spielvermögen sind aus meiner Sicht jedoch höher anzusiedeln. Und so begann die 1. Runde auch gleich mit einem Paukenschlag: Wir erreichten ein 2:2 Unentschieden gegen die topgesetzte Mannschaft aus Magdeburg! Und darüber durfte Magdeburg sich noch freuen, lange Zeit schien das 3:1 für uns sehr nahe. Wer mitverfolgen möchte, wie es weitergeht, findet aktuelle informieren unter http://www.dmm-u10.de

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 23:19 Uhr
 


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